Cordula SauterWas tut man nicht alles, um sich glücklich zu machen?

Seit über 20 Jahren meine ich, mein Glück immer wieder gefunden zu haben:

Das Akkordeon

Das kam natürlich nicht von heute auf morgen, und zwischendrin versuchte ich auch zwei Mal ernsthaft, mich im traditionell bürgerlichen Leben zu etablieren – es befriedigte mich aber nicht nachhaltig.

Aber von vorne:

Ich bin kein Blockflötenkind, mit 9 aber ein Jahr lang in die furchtbare Schule der Melodica gegangen – das war Bedingung, wenn ich ein Akkordeon wollte (und stählte nebenbei das Dranbleiben, denn der Sound der Melodica ist furchtbar …).

Nach den zwei Versuchen, mich zu etablieren, war es mit 28 Zeit für eine tabula rasa.

Dabei fragte ich mich, was ich eigentlich wirklich kann und will und was mir Spaß macht – welch ein Luxus, sich das fragen zu können – und dann fing ich an, Musik, Zirkus und Schauspiel zu machen. Der mimische und sprachliche Ausdruck wurden neben der Musik für mich genauso wichtig.

Und damit bin ich unterwegs – in allen möglichen Kombinationen –

… Langweilig wird es mir nicht.